Die Ukraine wird von einer AIDS-Epidemie heimgesucht.
Ein Prozent der ukrainischen Bevölkerung ist bereits HIV-infiziert, das sind eine halbe Million Menschen. Bisher ist die Ausbreitung der HIV-Epidemie nicht unter Kontrolle. Vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Transformationsprozesses entwickelte sich die Epidemie zu einer der am schnellsten wachsenden HIV-Epidemien weltweit. » Weiterlesen...
Deutsch-Ukrainische Partnerschaftsprojekte.
Der Bedarf an Aufklärung und medizinischer Versorgung ist groß. Einen Beitrag dazu leisten die langfristig angelegten Partnerschaften zwischen Deutschland und der Ukraine, die auf dieser Homepage vorgestellt werden. Allen Projekten gemeinsam ist die Arbeit in interdisziplinären Teams und die Orientierung an den vor Ort bestehenden Ressourcen und Bedingungen.
Die Klinikpartnerschaft
Zur Fortbildung von ÄrztInnen und Pflegekräften besteht ein Klinikpartnerschaftsprojekt zwischen dem Berliner Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum (AVK) und dem Donetsker AIDS-Zentrum.
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Das Pflegeprogramm
Im Bereich der Pflege von Menschen mit HIV/AIDS bilden MitarbeiterInnen des AVKs Angestellte der Cartias Ukraine in der ambulanten Pflege von Menschen mit HIV/AIDS weiter.
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telemedizina
Auch im Internet sind Klinikpartner- schaft und Pflegeprogramm präsent. Zur Unterstützung der Aktivitäten stellt eine Internetplattform einen geschützten Raum zum weitergehenden Austausch bereit.
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15.08.2010 - NO LIMITE - SEIS CAPÍTULOS SOBRE A AIDS NA UCRÂNIA
Am Rande - Sechs Kapitel über Aids in der Ukraine20.07.2010 |
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Die Lavra-Klinik wird auf die Straße gesetzt!
Die neue ukrainische Regierung hat das Nationale Aids-Zentrum, die Kiewer Lavra-Klinik, am 14. Juni aufgefordert, zum 16. Juli (!!) seine historischen Räume zu verlassen. Dem Krankenhaus wurde bisher kein Ausweichquartier angeboten. Eine Begründung für diese extrem kurzfristige Entscheidung der Regierung ist bislang nicht bekannt. Das All-Ukrainische Netzwerk für Menschen mit HIV/Aids vermutet die Einflußnahme der Ukrainischen Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats, zu der das benachbarte Lavra-Kloster gehört. Für Mittwoch hat das All-Ukrainische Netzwerk eine Protestaktion vor dem Regierungsgebäude angekündigt.
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07.07.2010 |
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telemedizina - interaktive Wissensvermittlung und Vernetzung der Projektpartner
Die Plattform stellt verschiedene Werkzeuge zur Kommunikation, zur Hinterlegung von Arbeitsmaterialien oder zum Zugriff auf integrierte Datenbanken zur Verfügung.
Die Kommunikation innerhalb von klassischen Foren hat sich als die am meisten in Anspruch genommene Nutzungsweise herausgestellt. Hier finden offene Diskussionen statt. Neben reinem Text können zusätzliche Materialien, etwa Bildmaterial bildgebender Untersuchungsverfahren zur Verfügung gestellt werden. Einen besonderen Stellenwert nimmt unter den Ärztinnen und Ärzten die Diskussion aktueller medizinischer Fälle im Sinne einer Zweitbefundung ein. Ein Messenger und die Möglichkeit zum gemeinsamen Chat existieren ebenfalls. Für die teilnehmenden Zentren oder spezielle Arbeitsgruppen können darüber hinaus private Bereiche eingerichtet werden.
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06.07.2010 |
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Besuch in Donetsk / Mai 2010
Im Rahmen der Klinikpartnerschaft besuchten Oleksandra Bienert und Dirk Hampf von den AVK Sozialprojekten vom 18. bis 20. Mai 2010 die Partnerklinik in Donetsk. Mit dabei, am ersten Tag des Aufenthaltes, war Jenny Bluhm von der Deutsch-Ukrainischen Partnerschaftsinitiative zur Bekämpfung von HIV/AIDS der GTZ. Grund des Besuches waren diesmal nicht medizinische oder pflegerische Seminare, stattdessen stand die Telematikplattform telemedizina ganz im Mittelpunkt des Interesses.

Präsentation und Diskussion der Telematikplattform
Nachdem im letzten Dezember der Antrittsbesuch durch einen Administrator der Internetplattform stattfand und die Weichen einer gemeinsamen Zusammenarbeit gelegt worden sind, konnte jetzt an die Erfahrungen der Arbeit des letzten halben Jahres angeknüpft werden.
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05.07.2010 |
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Auszeichnung für Dzvinka Chajkivska
Gesundheitsminister der Ukraine Wassil Knjasewitsch hat die Direktorin des Metropolit-Andrej-Scheptizki-Hospitals (M.A.S.H.) Dswenislawa Chajkivska mit dem Orden des Heiligen Pantelejmon für herausragende Leistungen im Gesundheitswesen ausgezeichnet. Bereits 2007 war die Arbeit des M.A.S.H. mit der Verleihung des Titels Wohltäter des Jahres öffentlich gewürdigt worden.
Seit vielen Jahren arbeitet Dswenislawa Chajkivska im M.A.S.H., ist gleichzeitig Mitglied der Arbeitsgruppe Caritas Europa und Beraterin der Caritas Ukraine für Fragen von HIV und AIDS. Bis vor kurzem war sie Koordinatorin der Caritas Ukraine für Gesundheitsprogramme.

Dzvinka Chajkivska
Entsprechend der Vereinbarung über die Partnerschaft und Zusammenarbeit zwischen dem Gesundheitsministerium und dem Rat der Kirchen wird der Orden des Martyrers und Heilers Pantelejmon zur Auszeichnung der hervorragenden Leistungen auf dem Gebiet des Gesundheitsschutzes und für humanistisches Wohltätigkeitsengagement der Bürger verliehen. Die Auszeichnung erfolgt nach dem gemeinsamen Beschluss der Kommission der Kirchenoberhäupter und des Gesundheitsministeriums der Ukraine.
Eine solche Auszeichnung ist nach Meinung des Gesundheitsministers ein wesentlicher Schritt im auszubauenden Zusammenwirken der Ärzte und der Seelsorger auf dem Weg zur Gesundheit des gesamten Volkes.
In seiner Rede während der Tagung des Großkollegiums des ukrainischen Gesundheitsministeriums am 3.März wies Gesundheitsminister Wassil Knjasewitsch auf die besondere Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen der Medizin und der Kirche in der Genesung des Menschen hin. „Denn die körperliche und die geistige Gesundheit zugleich sind Bedingung eines glücklichen Lebens für lange Jahre", sagte er.
Information
Das M.A.S.H. ist 1902 von der Lemberger Erzdiozöse der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche auf die Initiative des Metropoliten Andrej Scheptizki gegründet worden. Das Hauptziel einer Heilanstalt fürs Volk am Anfang des 20.Jahrhunderts war Stiftung einer Wohltätigkeitsinstitution, in der „freiwillige ärztliche Hilfe für die Bewohner von Lwiw und Galizien ohne Rücksicht auf Konfessionen und Nationalitäten" angeboten wurde. Dieses hehre Ziel strebt das M.A.S.H. auch heute an. Es wird komplett aus Spenden und Wohltätigkeitszuwendungen der Ukrainer und aus dem Ausland finanziert.
Den Orginaltext finden Sie auf der Website der Caritas Ukraine
28.06.2010 |
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